SPS

Was ist das Sandwich Plate System?

 

 

Beim SPS handelt es sich um einen Sandwichquerschnitt, der aus zwei außen liegenden Stahlplatten besteht, die einen festen Polyurethankern umschließen.
 

Die phantastischen Haftungseigenschaften des speziell formulierten Polyurethans auf der Stahloberfläche führen zu einem hochbelastbaren Tragelement, welches auch große, dynamische Lasten aufnehmen kann.
Im Gegensatz zu den bekannten Sandwichelementen mit geschäumten PUR, die im Bauwesen als Fassaden- und Dachelemente eingesetzt werden, steht beim SPS die statische Tragwirkung und nicht die Bauphysik im Vordergrund. Aus diesem Grund besteht der Kunststoff aus einem massiven, nicht geschäumten Kern.
Wie im Stahlbau oft typisch, wurde auch mit dem SPS, eine Entwicklung aus dem Schiffbau für Stahlbauanwendungen eingesetzt. Im Bauwesen finden sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für den neuen Verbundquerschnitt. Er wird im Brückenbau als isotrope Fahrbahntafel eingesetzt, bei der die Aussteifung der Rippen durch die Bettung des Kunststoffs ersetzt wird.
Auch im Hochbau werden SPS-Platten als Etagendecken genutzt, die leichter sind als klassische Betonlösungen und gleichzeitig die stahlbautypischen Nachteile, wie fehlenden Dämpfung oder bauphysikalische Nachteile, wie Schallübertragung oder Isolierung, ohne Zusatzmaßnahmen ausgleicht.
 

Vorteile der Brückensanierung mit SPS (Sandwich Plate System)

Physikalische Eigenschaften - Schwingungs- und Schalldämpfung